Tag 3

Pfitscherjochhaus  Sterzing  St.Vigil Pederü Fanes Hütte

Hm 1887   A 18,7km/h   D 116km    T 6h 15min      max 70,2km/h

Nach ruhiger Nacht begann der 3 Tag. Mit einem ausgiebigen Frühstück fuhren wir los. Erst einmal wieder bergab da es nach Regen aussah waren wir richtig Warm angezogen. Die Abfahrt war wie fast immer kein echter Genuss, sondern schon wieder arbeit. Auf Teer bemerkten wir beide das wir 8-ter zumindest vorne hatten. Im Tal trafen wir dann eine Gruppe „Talschläfer“ mit Frauen na ja zwei zu acht spiegelt den das Verhältnis noch günstig wieder. Nach kurzer Besprechung mit ihnen fuhren wir weiter sehr bemüht uns nicht gleich wieder überholen zu lassen was uns auch, dadurch das wir auf der Straße blieben, gelang. 

Die restliche fahrt bis Sterzing verlief bis auf ein paar enge stellen Autos und Hunde ruhig. In Sterzing zogen wir uns um Markus reparierte die 8-ter und ich suchte erfolglos eine Toilette. Dann fuhren wir weiter auf Teer leicht Kupiertes Gelände ständig Wechsel Nieselregen nasse Straße und wieder Gegenwind und dann wieder etwas Sonne. Zwischendrin „hängten „ wir uns an eine Gruppe von drei Fahrern die ein eigentümliches Windschattenfahren nur einer vorne ohne Wechsel betrieben. Nach kurzer zeit wurde es uns zu langweilig so das wir etwas beschleunigten und sie verließen. Auf der alten Brennerstraße ging es weiter bis zur alten Festung dort bogen wir links ab und fuhren bis ca. Km 90 entspannt dahin.

Eigentlich wollte ich nur Wasser auffüllen aber dann kam ein Platzregen der uns zum Mittagessen und umziehen zwang. Nach 45 min war ich völlig frustriert und wir mußten weiterfahren trotz stömenden Regen und Gegenwind. Der regen wurde weniger ohne aufzuhören und wir verließen uns auf eine Ortskundige dieser Fehler brachte uns mind. 15Km und 200HM zusätzlich im Regen die Stimmung sank etwas.

 

Regen vor der Pederü

Endlich waren wir am Eingang des Fanes Parks Nebel Regen Kalt keine Berge zu sehen ca 18Km leichte Steigung kurz vor der Pederü Hütte fiel Markus der Höhenmesser aus so das wir kurzzeitig orientierungslos waren. An der Hütte nahmen wir die letzte Verpflegung zu uns und begannen den letzten Anstiegs des Tages. Der weg war gut breit teilweise steil aber fahrbar. Den größten schreck jagte uns ein „Scheißelaster“ ein der mal kurz aneckte. Von dem Landschaftlichem Highlight unserer Tour sahen wir sehr wenig. Erst ganz oben riss es ein wenig auf. Die Hütte sah Traumhaft aus wie ein Hotel was auch kein wunder ist weil man sogar mit dem Taxi hochfahren kann. Das Interesse der Hüttenwirtin bzw. ihrer angestellten hielt sich in Grenzen. Wir bekamen ein Matratzenlager zugewiesen wo sich bereits 7 Personen ausgebreitet hatten davon 5 Italien nach einem kurzen Disput über die Bettenvergabe waren wir uns einig Markus im dritten Stock ich am  nach Diskussion im zweiten Stock. Der Trockenraum war aufs modernste eingerichtet Luftentfeuchter Schuhheizung alles was das Herz des nassen MB begehrt.

Hüttenabend auf der Fanes

Leider konnte trotz mehrmaligen nachfragen und der Versicherung das in der nacht alles eingeschaltet wird sich keiner überwinden den Strom in diesem Raum einzuschalten das bedeutete nasse Schuhe. Die Kleidung die wir unten gelassen hatten war genauso Nass wie am Abend. Das Abendessen war für typische Touristen ausreichend für hungrige MB leider erst nach der zweiten Portion die nicht unbedingt günstig war. Wir unterhielten uns mit drei Österreichern die ähnliche Probleme hatten. Nach einer weiteren Diskussion mit dem Personal zahlten wir natürlich mit EC-Karte ohne Trinkgeld. Die Nacht verlief überraschend Ruhig trotz der vielen Personen im Raum.

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