Tag 3  

Pfitscherjochhaus  Sterzing  St.Vigil Pederü Fanes Hütte

Hm 1887   A 18,7km/h   D 116km    T 6h 15min      max 70,2km/h

Das heutige Wetter erscheint zwar sonnig, aber mit Blickrichtung Süden sehr wolkenverhangen. Gegen 8.00Uhr brechen wir auf. Die 2 anderen Transalpler wollen übers Pfunderjoch zur Faneshütte. Wir umgehen taktisch das Pfunderjoch, was uns allerdings eine Gesamtdistanz von 116 km beschert. Diese Entscheidung erweist sich später als die Richtige! Nach langer Abfahrt Richtung  Sterzing, wo wir unterwegs eine Gruppe Talschläfer (Transalpler ohne den gewissen etwas) treffen, beginnt es kurz  zu tröpfeln, hört aber wieder auf. Tapfer treten wir Richtung Bruneck weiter, haben schon 70km auf den Buckel als es zu Regnen beginnt. Völlig frustriert verbarrikadieren wir uns in einer Gaststätte mit der Hoffnung auf Besserung. Nix war's, eingemummt in Regenklamotten radeln wir Richtung St.Vigil. In Montal fragen wir ein junges Mädchen nach den Weg nach St.Vigil das sich alsbald als großer Fehler erweist. Diese dumme Göre kostet uns einen Umweg von 300Hm im Regen. 15 Uhr ist es schon als wir in St.Vigil eintreffen erfreulicher Weise verliefen die nächsten 300Hm noch auf  Teerstrasse  wo es sich im Regen doch leichter fährt. Durchnässt und gar nichts gesehen von der sagenhaften Faneslandschaft erreichen wir die Pederühütte.

Regen vor der Pederü

Dort lichtet sich etwas der Grauschleier und man kann in den Fels gemeißelte Serpentinen erkennen. Wir sind am überlegen ob wir unser Ziel nicht erreichen werden und hier auf der Pederühütte nächtigen sollen, aber beim Gedanken am nächsten Tag diese zusätzlichen 6oo Hm zurückzulegen treten wir weiter. Ein fantastischer Weg zieht sich zur Fanes Hütte hinauf. Um 17.30 Uhr Ankunft auf der Fanes, das ganze wirkt wie ein Hotel unser Lager ist brechend voll. Unser momentan größtes Problem ist unsere Kleidung trocken zu bringen. Die Hüttenwirte sehen wohl keine Notwendigkeit den Trockenraum zu beheizen, in meiner Not mopse ich mir einen Stapel Servietten und stopfe damit meine Schuhe voll. 

Hüttenabend auf der Fanes

Das Abendessen verbringen wir mit 3 MTB-Ösis. Ein netter Abend wird's und etliche Gläser Rotwein sorgen für eine angenehme Müdigkeit.

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