Aufbruch von der Faneshütte

Aufbruch von der FaneshütteAufbruch von der Faneshütte

Tag 1

Lenggries Eng Lamsenjochhütte Inntal Weidener Hütte

Hm  2884   A 13,1 km/h    T 7h 15min   D 95,9km  M  59,7km/h

Start um 6.00 Uhr in Wegscheid es war kühl noch etwas feucht aber obwohl es die ganze nacht geregnet hatte war der Weg trocken. Voller Schwung fuhren wir unserem ersten Teilziel der Eng entgegnen bald hatte sich ein Rhythmus gefunden der uns gleichmäßig vorbrachte. Auffällig war das fehlen von Autos und Radfahrern bis zur Eng. Im Gasthof Eng wurden alle meine Vorurteile die ich gegen Österreichische Gastronomen hege wieder mal bestätigt 16.- DM für 2 Portionen Kaffee Danke.

                                                                 Ab in die Eng

Der Weg zur Bimsalm hinauf war für mich hart an der Grenze des fahrbaren teilweise zwang mich mein steigendes Vorderrad zum Schieben nicht zum letzten mal auf dieser Tour und an diesem Tag. An der Bimsalm füllte ich zum zweiten mal meine Flaschen auf dann ging se weiter mit fahren, schieben im Wechsel noch war es mehr fahren. Dann die erste Entscheidung Fahrweg oder verfolgen der Wegweiser?Der Fahrweg war zwar richtig aber dann sahen wir nur noch den rechten Weg den Verfolgten wir obwohl uns schon Zweifel kamen nach 10 Minuten und 50-100 HM sahen wir links ein Auto fahren und uns war klar es ging zurück. Na ja einmal verfahren ist drin wir waren noch gut in der Zeit also was soll s. Dann kam auch noch mal richtig die Sonne raus Heiß und anstrengend und das noch vor dem Mittagessen. Dann endlich oben der Übergang zur Lamsenjochhütte war nur bedingt eigentlich fast gar nicht fahrbar wenn es dann mal fahrbar war waren genau dann Wanderer im Weg. Der letzte anstieg bis zur Hütte bedeutet dann Tragen und war zum Glück nicht so Lang.

 

Blick zur Lamsenquerung                                                                    An der Lamsenhütte 

An der Hütte angekommen gab es Mittagessen Schokolade und Apfelschorle wie erwartet Teuer und unfreundlich dazu kam das es noch erbärmlich stank so das unser Aufenthalt deutlich kürzer als beabsichtigt wurde. Nach einem kurzen Technischen Problem bei Markus trafen wir auf eine Gruppe aus Frankfurt ? na ja auf alle fälle auswärtige die ebenfalls nach Bozen wollten nur hatten die eine Woche Zeit sie Brachen vor uns auf und machten sich auf den Weg nach Schwatz ebenfalls unser nächstes Ziel.Eigentlich dachte ich das jetzt der entspannte Teil kommen würde 14 Km locker runterrollen aber.....

Der weg ist Steinig ,Steil absolut anstrengend und schlecht zu fahren .Nach kurzer Zeit hatten wir die Luft in den Reifen deutlich vermindert waren aber trotzdem völlig durcheinander als wir die andere Gruppe einholten. Nach kurzem gemeinschaftlichem schimpfen über den Weg ging es weiter. Bis wir den Teer erreichten war es noch ein langer Weg bei darauffolgenden versuch die Reifen wieder aufzupumpen mußte ich feststellen das erstens die Bremsen heiß und zweitens die Aldi Luftpumpe schnell Kaputt war aber zum Glück giebts Tape so das wir es bis nach Schwatz schaffen würden.Dort die Rettung Mc Donalds ein großes Lächeln breitete sich aus.

Der Rest der anfahrt war unspektakulär bis auf die Sonne die jetzt beschloß „Dampf“ zu machen.Um 14.00 Uhr waren wir soweit der letzte anstieg über 1300HM begann. Zuerst nur Teer aber es macht einen kleinen unterschied ob Mann schon seit 6,00 Uhr unterwegs ist oder frisch beginnt. Nach ewiger Fahrt keine Ahnung wie weit oder wie lang hörte der Teer auf und ich wollte nach hause hinlegen schlafen sterben aber es war noch weit ....Scheinbar sah Markus das ich am ende war und schlug eine Pause vor die ich nicht ablehnen konnte. In meiner Verzweiflung nahm ich einen Power bar und viel Wasser zu mir und wieder erwarten es half neue Kräfte beflügelten mich bzw. brachten uns im Schneckentempo vorwärts so das wir sogar noch einen überholen mußten. Als wir dann relativ flach an einem Bach entlang fuhren erwischte es dann Markus so das wir noch eine längere Pause benötigten.

Nachdem die stille der Berge von ca. 10 Autofahrern und einem Motorradfahrer ständig unterbrochen wurde kamen wir unaufhaltsam unserem Ziel näher und wirklich nach 11 stunden hatten wir dir Weidner Hütte erreicht.

 

Weidener Hütte                     

Völlig erschöpft brachten wir zuerst uns Waschen, umziehen und dann die Räder wieder in Normalzustand. Dann folgt eine Fressorgie ohne Rücksicht auf Kalorien

·      Nudelsuppe

·      Spagetthie große Portion

·      Linzer Schnitte ebenfalls groß

Eine Radlermaß ein Kaffee und ein gutes Gespräch mit einem Vater und Sohn Gespann über den Tag und die vor uns liegenden rundeten das ganze ab so das die nacht im Matratzenlager nur vier mal unterbrochen wurde

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